Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für den Verkauf von Tickets durch die GfK Gesellschaft für Kreditversicherungsservice mbH, Bonner Straße 172-176, 50968 Köln (nachfolgend „GfK“) an Verbraucher, Unternehmer oder sonstiger Besteller (nachfolgend gemeinsam „Kunde“) über die Webseite https://gfkmbh.de.
2. Begriffsbestimmungen
(1) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
(2) Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 Abs. 1 BGB).
(3) Kaufmann ist jede natürliche oder juristische Person, die ein Handelsgewerbe im Sinne des HGB in kaufmännischer Weise betreibt (vgl. § 1 Abs. 2 HGB). Als Kaufmann gelten ferner die Handelsgesellschaften im Sinne des § 6 HGB sowie jeder sonst eingetragene Kaufmann nach §§ 2, 3 Abs. 2, 5 HGB.
3. Vertragsschluss
(1) Ein Vertragsangebot wird durch den Kunden abgegeben, sobald er die Schaltfläche mit der Beschriftung „Zahlungspflichtig bestellen“ anklickt.
(2) Der Vertrag kommt erst zustande, wenn die GfK das Angebot des Kunden durch Übersendung einer Bestellbestätigung per E-Mail annimmt. Mit der Bestellbestätigung erhält der Kunde den vollständigen Vertragstext bestehend aus den Veranstaltungsdaten und den AGB.
(3) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher oder englischer Sprache.
4. Preis und Zahlung
(1) Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Die Zahlung ist nur per Kreditkarte und durch Rechnungskauf möglich.
(3) Der Preis der Bestellung ist grundsätzlich nach Vertragsabschluss sofort zur Zahlung fällig. Beim Kauf auf Rechnung mit Klarna ist der Rechnungsbetrag gemäß der Vorgabe der Klarna Bank AB (publ) fällig.
(4) Der Kauf auf Rechnung mit Klarna setzt eine erfolgreiche Bonitätsprüfung durch die Klarna Bank AB (publ) voraus. Wird dem Kunden nach erfolgreicher Bonitätsprüfung der Kauf auf Rechnung ermöglicht, erfolgt die Zahlungsabwicklung in Zusammenarbeit mit der Klarna Bank AB (publ). In diesem Zusammenhang tritt die GfK ihre Zahlungsforderung gegenüber dem Kunden an die Klarna Bank AB (publ) ab. Der Kunde kann in diesem Fall mit schuldbefreiender Wirkung nur an die Klarna Bank AB (publ) leisten.
5. Versand und Selbstausdrucken von Tickets
(1) Tickets werden ausschließlich als PDF-Dokument per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse versendet. Der Versand der Tickets erfolgt in der Regel innerhalb weniger Minuten, spätestens jedoch innerhalb von 24 Stunden nach vollständigem Zahlungseingang.
(2) Der Kunde hat sicherzustellen, dass die angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist und der Empfang der Tickets technisch möglich ist (z. B. keine Spam-Filterung).
(3) Der Kunde ist verpflichtet, das erhaltene Ticket vor dem Veranstaltungsbesuch in gut lesbarer Qualität auszudrucken und zum Einlass mitzubringen. Alternativ kann das Ticket auch in digitaler Form auf einem mobilen Endgerät vorgezeigt werden.
6. Veranstaltungsverlegung, Vorbehalt von Änderungen
(1) Sollte die Durchführung der Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt, behördlicher Anordnung, Sicherheitsbedenken, pandemiebedingter Maßnahmen oder anderer unvorhersehbarer, außergewöhnlicher und von der GfK nicht zu vertretender Umstände ganz oder teilweise unmöglich oder unzumutbar werden, ist die GfK berechtigt, die Veranstaltung auf einen Ersatztermin zu verschieben. Der Kunde kann in diesem Fall binnen 14 Tagen nach Mitteilung des Ersatztermins ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten; der Ticketpreis wird vollständig erstattet.
(2) Die GfK ist berechtigt, inhaltliche und organisatorische Änderungen im Veranstaltungsprogramm vorzunehmen, sofern der Nutzen der Veranstaltung nicht wesentlich beeinträchtigt ist.
7. Haftung
(1) Die GfK haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung der GfK oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der GfK beruhen.
(2) Die Haftung der GfK für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten), die auf einer leicht fahrlässigen Pflichtverletzung der GfK oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der GfK beruhen, ist der Höhe nach auf den Ersatz der vertragstypischen, vorhersehbaren Schäden beschränkt. Kardinalspflichten sind solche Pflichten, welche für die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags zum Verkauf von Tickets erforderlich sind, und auf deren Erfüllung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Abgesehen von den in den Absätzen (1) bis (2) geregelten Fällen ist die Haftung der GfK für Schäden, auf einer leicht fahrlässigen Pflichtverletzung der GfK oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der GfK beruhen, ausgeschlossen. Dies gilt auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der GfK, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
8. Widerruf
(1) Handelt es sich bei dem Kunden um einen Verbraucher, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Wir weisen darauf hin, dass der Kunde im Falle eines Widerrufs Wertersatz leisten muss, sofern vor Ablauf der Widerrufsfrist bereits eine Leistung durch die GfK (ganz oder teilweise) erbracht oder in einer zum Annahmeverzug führenden Weise angeboten wurde und der Kunde der Ausführung dieser Leistung ausdrücklich zugestimmt hat. Die Leistung der GfK umfasst sowohl die Reservierung des Tickets als auch die Durchführung der Veranstaltung selbst. Die Höhe des Wertersatzes richtet sich nach dem Umfang der bereits erbrachten Leistung im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Leistung.
(2) Einzelheiten zum Widerrufsrecht entnehmen Sie bitte der Widerrufsbelehrung samt Muster-Widerrufsformular.
9. Schlussbestimmungen
(1) Der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden wird hiermit widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise gegen zwingendes Recht verstoßen oder aus anderen Gründen nichtig oder unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(3) Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Ungeachtet dessen können sich Verbraucher im Sinne des § 13 BGB mit gewöhnlichem Aufenthalt außerhalb der Bundesrepublik Deutschland stets auch auf das Recht des Staates berufen, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
(4) Ausschließlicher (auch internationaler) Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten ist Köln, sofern der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB ist. Bei grenzüberschreitenden Vertragsverhältnissen gilt dies auch für Verbraucher; die GfK behält sich zudem das Recht vor, jedes andere international zuständige Gericht anzurufen.
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Stand: 7. August 2025