GFK Fragenkatalog Insolvenzanfechtung

Fragenkatalog zur Insolvenzanfechtung

1) Was bedeutet Insolvenzanfechtung und was für einen Sinn hat diese?
2) Welche sind die wichtigsten Insolvenztatbestände?
3) Was ist der gesetzlich geregelte maximale Anfechtungszeitraum?
4) Wer muss was in einem gerichtlichen Verfahren beweisen?
5) Wird nicht jeder Begünstigte behaupten, dass er einen Vorsatz nicht kannte?
6) Wenn der Begünstigte bereits Kenntnis von stockenden Zahlungen hatte, könnte ihm aus diesem Grund dann bereits eine Anfechtung drohen?
7) Welche Überfälligkeit der Forderungen würden Sie selbst als eine Bedrohung für eine Anfechtung sehen?
8) Kann dem Gläubiger eine Stundung negativ ausgelegt werden?
9) Viele Gläubiger glauben, dass ein normaler Kauf von Waren, derer Geldzahlungen durch den Kunden eine adäquate Gegenleistung das Eigentum an der Ware gegenüberstellen, keinen Anlass gibt von einem Gläubigerbenachteiligungvorsatz des Schuldners auszugehen. Wie beurteilen Sie diese Meinung?
10) In einem weiteren Fall glaubte ein Unternehmer, dass er von Anfechtung geschützt sei, da eine Anfechtung in seinen Augen erst möglich sei, wenn besondere Umstände hinzukommen wie z.B. extrem überteuerte Ware, andere Maßnahmen ergriffen wurden, die Defizite auszugleichen oder sonstige inkongurente Deckungshandlungen. Wie sehen Sie diese Meinung als Jurist?
11) Wie verhält es sich mit den so genannten „Zug-um-Zug“ Geschäften?
12) Wie verhält es sich mit den Vorkassezahlungen?
13) Wie sollte man sich denn generell gegenüber einem Insolvenzverwalter, welcher Insolvenzanfechtungsansprüche geltend machen möchte, verhalten?
14) Ist es ratsam, möglichst schnell einen Vergleich mit einem Insolvenzverwalter zu erzielen?
15) Wie kann ein Unternehmen beurteilen, wie hoch dessen Anfechtungsrisiko sein kann?
16) Schäden durch eine Insolvenzanfechtung lassen sich mittlerweile in den verschiedensten Formen durch entsprechende Partner absichern. Halten Sie eine solche Absicherung für sinnvoll?
17) Angenommen, ein Geschäftsführer ist sich der Anfechtungsthematik bewusst; er weiss, wann er ein Risiko eingeht, ändert aber nichts in seinen Prozessen. Durch eine hohe Anfechtung droht dem Unternehmen selbst die Insolvenz. Könnte der Geschäftsführer hierfür haftbar gemacht werden?
18) Wann glauben Sie, ist mit einer Reform des Insolvenzgesetzes zu rechnen?
19) Welche Änderungen im Gesetz sind Ihrer Meinung nach realistisch?
20) Sind die Unternehmen in Deutschland wirklich ausreichend über die Risiken einer Insolvenzanfechtung informiert?
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